Was ist für eine gelingende Kooperation zu beachten?

Um den Kooperationsgedanken intern zu verankern, nach außen hin sichtbar zu machen und so auch Familien mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu erreichen, sind u. a. folgende Faktoren zu beachten:

  • Die Entwicklung und Präsentation eines gemeinsamen Gesamtkonzepts bzw. eine gemeinsame „Philosophie“ in der Öffentlichkeitsarbeit, auf die sich die beteiligten Partner verständigen und die für die Eltern als eine gemeinsame Handschrift erkennbar ist. Dies sollte auch in Kooperationsverträgen und -vereinbarungen schriftlich festgehalten werden.
  • Die Identifikation aller beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesem gemeinsamen Ziel. Beteiligung und Motivation des Teams und die persönliche Ansprache von Eltern durch die Erzieherinnen und Erzieher.
  • Die gemeinsame Verpflichtung von Trägern und Financiers zur Bereitstellung eines integrierten Angebotes. Dieses zu erhalten und gemeinsam konzeptionell weiter zu entwickeln, sowie eine gemeinsame Planungsverantwortung und Koordination wahrzunehmen.
  • Die Bereitstellung von geeigneten personellen, zeitlichen und räumlichen Ressourcen.
  • Die regelmäßige Überprüfung der Passgenauigkeit von Angeboten.
  • Die Nachhaltigkeit von neuen Angebotsstrukturen.
  • Die Abstimmung der Angebotsstrukturen mit dem Jugendamt, dem örtlichen Träger der Jugendhilfe.