Sind Besuchskinder und andere „Externe“ gesetzlich unfallversichert?

Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen schließt auch so genannte „Besuchskinder“ mit in den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz ein. Dabei handelt es sich um solche Kinder, die eine Kindertageseinrichtung aufsuchen, ohne dass für dieses Kind ein Betreuungsvertrag mit der Einrichtung geschlossen worden ist. Versicherungsschutz besteht dann, wenn die Kinder bewusst und gewollt in das Betreuungskonzept der Einrichtung aufgenommen werden. Hauptanwendungsbeispiel ist die Schnupper- bzw. Eingewöhnungsphase von künftigen Kita-Kindern. Nicht ausreichend ist die bloße Anwesenheit in den Räumen der Kindertageseinrichtung (z.B. bei der Abholung des Geschwisterkindes).

Weitere Informationen auch hierzu im LWL-Rundschreiben Nr. 02 vom 09.02.2009: Gesetzl. Unfallversicherungsschutz.